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Das Cabernet-Experiment

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  • rs969
    antwortet
    Ok, hören ist nicht ganz richtig, wohl eher lesen...
    Sehen - na hoffentlich bald ein paar neue Bilder...

    Und das andere Wort mit s? Schmecken? Gerne... :D

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  • BMW X3 Fahrer
    antwortet
    HÖREN?
    SEHEN?


    Lieber Ronny , ich möchte jetzt mal was ganz anderes :D

    (Fängt auch mit s... an)

    Ich hab immerhin einige 100 Euro in dem Projekt drin stecken

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  • rs969
    antwortet
    Na dann... ich habe die Beiträge mal hierhin verschoben, sind hier wohl doch besser aufgehoben. Und damit der Zusammenhang nicht verlorengeht - hier befanden sie sich vorher...

    Daniel, da wünschen wir dir weiterhin viel Erfolg bei deinem Wein-Experiment und freuen uns darauf, immer mal wieder etwas über den Fortgang zu hören und zu sehen

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  • Daniel
    antwortet
    Ich denke schon , dass A-Dur bewusst die Hölle für Vewässerer gewählt hat. Es sollte wahrscheinlich eine indirekte Anspielung auf die Qualität meines Weines sein .

    Als angehender Winemaker muss ich jedoch ganz klar sagen, Badischer Wein wird nicht verwässert .... noch wird ihm Wasser entzogen ( Was in vielen Regionen mittlerweile leider die Regel ist)

    War ja nur Spass A-Dur.... Dem Wein, übrigens ein Cabernet Sauvignon geht es gut, er reift fröhlich in seinem Eichenfass, wird demnächst gefiltert und wieder ins Fass gelegt.
    Bilder folgen


    Gruß Daniel


    @Günni: Vielleicht sollte man das Posting wirklich verschieben

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  • Günni-Jork
    antwortet
    Lieber A-Dur,
    ich hoffe doch, dass deine Anfrage den Spitzenwein aus Daniels Weinkellerei betreffend, nur durch ein völlig unbeabsichtigtes Versehen hier in der Hölle für Verwässerer gelandet ist.
    Denke doch bitte daran, Daniel kann durch ein ähnliches Versehen durchaus unser schönes Forum absaufen lassen
    Das wäre aber schade
    herzliche Grüße Günni

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  • A-Dur
    antwortet
    @ Daniel:
    Sag mal, was macht eigentlich Euer selber angesetzter Bordeaux?

    HG, A

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  • BMW X3 Fahrer
    antwortet
    Zitat von cherokee Beitrag anzeigen
    So, hier mal wieder ein kurzer Zwischenbericht zur Cabernet-Front:

    Die Maische war inzwischen so weit vergoren.

    Der zweite Schritt stand also an:

    Der Wein musste von der Hefe getrennt (1. Abstich) und ins Barrique-Fass gefüllt werden.
    Der Gewölbe-Keller hat eine gleichbleibende Temperatur und eine relativ hohe Feuchtigkeit. Beides ist wichtig für die weitere Entwicklung des Weins.

    Morgen wird auch der Rest aus dem letzten Plastikfass in ein zweites, kleineres Barrique-Fass umgefüllt und dadurch von der Hefe getrennt.

    Etwa 40 Liter bleiben übrig. Diese kommen in einen Glasballon.

    Nach den weiteren zwei oder drei Abstichen (man nennt es auch "abziehen") , bei denen der Wein immer klarer wird, wird dieser übrig gebliebene Rest aus den Glasballons dringend gebraucht, um die Fässer wieder randvoll zu machen. Der Wein darf ja während der Lagerung nicht mit Sauerstoff in Berührung kommen.

    Der Säuregehalt ist allerdings immer noch etwas hoch.

    Da es sich bei dem ersten, großen Barrique-Fass um eine "Zweitbelegung" handelt (viele Winzer ziehen das vor, weil danach der typische, oft etwas strenge Barrique-Geschmack etwas moderater ausfällt) bestehen gute Chancen, dass der Wein- sagen wir mal salopp "sich ansteckt"- und deshalb von selbst noch einmal zu arbeiten beginnt und die Säure abbaut.

    Falls nicht wird der Wein mit einer speziellen Bakterienkultur "geimpft" und zum Säureabbau angeregt.

    Das zweite, kleinere Barrique-Fass, das morgen für den verbliebenen Wein in Einsatz kommt, ist ganz neu.

    Ma wird also hinterher die Möglichkeit des Vergleichs zwischen Erst- und Zweitbelegung haben.

    Das wird man allerdings erst in knapp 2 Jahren feststellen, 1 Jahr lang soll der Wein in den Fässern und ein weiteres in den Flaschen reifen (wer's glaubt... )




    Ich hätte so gerne geholfen, aber einer musste ja fotografieren


    Vom Plastikfass ins Barrique-Fass. Die Hefe bleibt im Kunststoff-Fass zurck



    Die Brühe schmeckt jetzt noch entsetzlich. Aber alle sagen, das sei normal



    Sowohl was das Lesegut betrifft, als auch was das Fass angeht, war nur das Beste gut genug.

    Ganz nebenbei: Die Lagerung in Barrique verteuert den Wein für den Produzenten (also in diesem Fall auch für mich) um ca. 2 Euro/Liter. So teuer ist ein gutes, getoastetes Eichenfass aus Frankreich.


    Wir berichten weiter.
    So, nach langer Zeit mal wieder einige Worte zum Cabernet-Experiment:

    Da der Wein noch nicht genügend Säure abgebaut hatte, und es in dem Keller. in dem unser Wein lagerte, dafür minmal zu kalt war, wurde er heute in einen anderen Keller verbracht.

    Mal gespannt, wie's weitergeht..... Die "Macher" sind optimistisch

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  • BMW X3 Fahrer
    antwortet
    Zitat von 12FLY
    Zitat von cherokee
    Ihr dürft nicht nur auf die Be(r)ichte gespannt sein
    Sondern?

    BYE BYE

    12FLY
    Na wir könnten ja das kleine Fass so lange mit Chemie malträtieren, bis so was ähnliches wie Erdinger alkoholfrei dabei rauskommt

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  • 12FLY
    antwortet
    Zitat von cherokee
    Ihr dürft nicht nur auf die Be(r)ichte gespannt sein
    Sondern?

    BYE BYE

    12FLY

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  • rs969
    antwortet
    Zitat von cherokee
    Ihr dürft nicht nur auf die Berichte gespannt sein
    Das klingt gut

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  • BMW X3 Fahrer
    antwortet
    Zitat von HX3
    Wir halten dei Daumen und sind auf weitere Berichte gespannt.
    Ihr dürft nicht nur auf die Berichte gespannt sein

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  • HX3
    antwortet
    Wir halten dei Daumen und sind auf weitere Berichte gespannt.

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  • BMW X3 Fahrer
    antwortet
    Zitat von Günni-Jork
    Hallo Cherokee,
    habt ihr das Holzfass gekauft, oder ist leihen schon so teuer
    Gruß Günni
    So was muss man leider kaufen, da man es allerhöchstens dreimal benutzen kann.

    Es gbt allerdings auch die Möglichkeit, ein Barrique-Fass für eine letzte, vierte Belegung "nachtoasten" zu lassen und das kostet in der Tat nur 80 Euro.

    Damit wird zwar auch der typische Barrique-Geschmack ereicht, aber die anderen Aromastoffe, die in der Eiche sonst noch enthalten sind, kämen dann nicht mehr zum Tragen.

    Daniel ist zwar etwas günstiger n das hochwertige Fass dran gekommen (er kommt eigentlich immer an alles etwas güsntiger 8) ) aber normalerweise kostet ein 280-Liter-Fass so an die 500 Euro.

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  • Günni-Jork
    antwortet
    Hallo Cherokee,
    habt ihr das Holzfass gekauft, oder ist leihen schon so teuer
    Gruß Günni

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  • BMW X3 Fahrer
    antwortet
    So, hier mal wieder ein kurzer Zwischenbericht zur Cabernet-Front:

    Die Maische war inzwischen so weit vergoren.

    Der zweite Schritt stand also an:

    Der Wein musste von der Hefe getrennt (1. Abstich) und ins Barrique-Fass gefüllt werden. Dieses steht im Fasskeller von Daniels Kumpel Tobias Köninger.

    Der Gewölbe-Keller hat eine gleichbleibende Temperatur und eine relativ hohe Feuchtigkeit. Beides ist wichtig für die weitere Entwicklung des Weins.

    Morgen wird auch der Rest aus dem letzten Plastikfass in ein zweites, kleineres Barrique-Fass umgefüllt und dadurch von der Hefe getrennt.

    Etwa 40 Liter bleiben übrig. Diese kommen in einen Glasballon.

    Nach den weiteren zwei oder drei Abstichen (man nennt es auch "abziehen") , bei denen der Wein immer klarer wird, wird dieser übrig gebliebene Rest aus den Glasballons dringend gebraucht, um die Fässer wieder randvoll zu machen. Der Wein darf ja während der Lagerung nicht mit Sauerstoff in Berührung kommen.

    Der Säuregehalt ist allerdings immer noch etwas hoch.

    Da es sich bei dem ersten, großen Barrique-Fass um eine "Zweitbelegung" handelt (viele Winzer ziehen das vor, weil danach der typische, oft etwas strenge Barrique-Geschmack etwas moderater ausfällt) bestehen gute Chancen, dass der Wein- sagen wir mal salopp "sich ansteckt"- und deshalb von selbst noch einmal zu arbeiten beginnt und die Säure abbaut.

    Falls nicht wird der Wein mit einer speziellen Bakterienkultur "geimpft" und zum Säureabbau angeregt.

    Das zweite, kleinere Barrique-Fass, das morgen für den verbliebenen Wein in Einsatz kommt, ist ganz neu.

    Ma wird also hinterher die Möglichkeit des Vergleichs zwischen Erst- und Zweitbelegung haben.

    Das wird man allerdings erst in knapp 2 Jahren feststellen, 1 Jahr lang soll der Wein in den Fässern und ein weiteres in den Flaschen reifen (wer's glaubt... )




    Ich hätte so gerne geholfen, aber einer musste ja fotografieren


    Vom Plastikfass ins Barrique-Fass. Die Hefe bleibt im Kunststoff-Fass zurck



    Die Brühe schmeckt jetzt noch entsetzlich. Aber alle sagen, das sei normal



    Sowohl was das Lesegut betrifft, als auch was das Fass angeht, war nur das Beste gut genug.

    Ganz nebenbei: Die Lagerung in Barrique verteuert den Wein für den Produzenten (also in diesem Fall auch für mich) um ca. 2 Euro/Liter. So teuer ist ein gutes, getoastetes Eichenfass aus Frankreich.


    Wir berichten weiter.

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